Willkommen in der Ortsgemeinde Kirrweiler

Ortsbürgermeister

Albert Reiß
Hauptstraße 52
67744 Kirrweiler

Tel. 06387/7419


Allgemeine Informationen zu unserem Dorf

Landschaft

Die Gemeinde liegt landschaftlich äußerst reizvoll an einem Südhang in einer abwechslungsreichen hügeligen Gegend zwischen Hunsrück und Pfälzer Wald. Im Ortsrandbereich und in der Gemarkung befinden sich noch viele alte Streuobstwiesen. Ein Trockenstandort ist sogar als Naturdenkmal ausgewiesen. Dort kommen eine reichhaltige Tiergesellschaft und auch Tierarten der roten Liste vor. Die Wege rund um den Ort laden gerade zu einem Spaziergang ein. Von der Anhöhe über dem Ort hat man einen wunderschönen Rundblick. Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft und Geselligkeit sind hier keine Fremdwörter.  

Im Außenbereich sind am Südhang oberhalb des Dorfes drei Rundwege vorhanden, die zum Spaziergang einladen. Ein weiterer  Rundweg besteht in Richtung der Nachbargemeinde Deimberg. Alle vier Rundwege sind landschaftlich wunderschön gelegen.

Ortsname

Man hat versucht, den Ortsnamen Kirrweiler von kirichvilare, Weiler bei einer Kirche, abzuleiten. Es ist zwar wahrscheinlich, dass in Kirrweiler einmal eine Kirche gestanden hat. In einem Grumbacher Gerichtsprotokoll von 1746 wird über eine Wiese verhandelt, die ,,hinter der Kirche" liegt und heute heißt ein Ortsteil immer noch ,,an der Kirche". Das Dorf siedelte sich aber nicht um eine vorhandene Kirche an, vielmehr waren das Dorf und war der Name des Dorfes vorhanden, als die Kirche gebaut wurde. Kar oder kir bedeutet die Zugehörigkeit zu einer Sippschaft, so dass Kirrweiler als Sippschaftssiedlung bezeichnet werden kann.
(Auszüge aus "Geschichte des Amtes Grumbach" von Otto Karsch)

Gemeindewappen

Das Gemeindewappen zeigt einen roten, blaubewehrten Löwen auf goldenen Untergrund und auf schwarzem Untergrund zwei goldene Eichenblätter sowie eine goldene Eichel. Kirrweiler ist eine waldreiche Gemeinde.


Truppenübungsplatz

Die Gemeinde Kirrweiler hat bei dem Bau des Truppenübungsplatzes Baumholder im Jahre 1938 einen Waldverlust von 93,5 ha Hoch- und 62 ha Niederwald erlitten. Dafür erhielte sie 134.760,-- RM, das waren 13,8 v.H. des heutigen geschätzten Wertes. Über den Betrag konnte jedoch die Gemeinde niemals verfügen, da derselbe auf ein Konto deponiert wurde und mit der Währungsreform endgültig verloren ging. Die Gemeinde hatte von der Zeit des sogenannten 3. Reiches bis Ende 1993 kein Mitspracherecht bezüglich der Nutzung dieser Flächen im Gutsbezirk Baumholder.  

Erst mit dem “Landesgesetzes über die Auflösung des Gutsbezirks Baumholder und seine kommunale Neugliederung” vom 2. Nov. 1993 (GVBl. S. 518) wurden aus der Gemarkung des Gutsbezirks Baumholder eine Fläche mit insgesamt 170,2122 ha wieder in die Gemeinde Kirrweiler eingegliedert. Diese Gebiete sind somit wieder Teil unserer Gemarkung, gehören aber nach wie vor dem Bund. Selbst das Jagdrecht wird dort im Auftrag des Bundes wahrgenommen.

Mit der Abrüstung wurden auch die Belastungen durch den Truppenübungsplatz für unser Dorf geringer. Heute sehen wir in diesem Nachbar eine Chance für die Zukunft, da eine riesige unverplante und weitestgehend naturbelassene Landschaft an die Gemeinde angrenzt und noch viele Gestaltungsmöglichkeiten zulässt.

Infos und Wissenswertes

Es befinden sich 4 Straßen mit 69 Häusern im Dorf. Die Hauptdurchgangsstraße ist die L 373, deren Instandsetzung derzeit stattfindet. Nach Durchführung dieser Straßenbaumaßnahme wird die Hauptstraße ansprechend gestaltet. Vorbild dafür sind unsere intakten Ortsrandlagen.

Kirrweiler hat ein Gemeindehaus mit einem Jugendraum, einen Bolzplatz, eine Spielecke und eine Grillhütte. Vor dem denkmalgeschützten Bauwerk auf dem Friedhof befindet sich das Denkmal der Kriegsopfer.

Die Betonelement-Buswartehalle wurde 1997 entfernt und durch eine aus gemauerten Bruchsteinen ersetzt. Der alte Brunnen daneben wurde wieder freigelegt und mit einer alten Schwengelpumpe versehen.

Kirrweiler nahm wiederholt am Dorfverschönerungswettbewerb teil und belegte dabei jeweils in der Hauptklasse folgende Plätze: 1975 > 5. Platz; 1995 > 5. Platz; 1996 > 11. Platz und 1998 > 2. Platz

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